KI-Compliance Schulung für Unternehmen
Die KI-Compliance Schulung unterstützt Sie dabei, die Pflicht aus Artikel 4 der EU KI-Verordnung nachweisbar umzusetzen. Sie gilt seit dem 2. Februar 2025 für Unternehmen, die KI-Systeme einsetzen; welcher Schulungsumfang angemessen ist, hängt von Rolle, Risiko und Einsatzkontext ab. Die Schulung dauert 60 Minuten, findet vollständig online statt und schließt mit einem revisionssicheren Zertifikat ab. Inhalte: technische Grundlagen, DSGVO bei KI-Nutzung, Transparenzpflichten, Urheberrecht und Umgang mit Geschäftsgeheimnissen. Für Führungskräfte gibt es eine erweiterte Stufe.
Wir machen die Pflichtschulung nach Artikel 4 für Sie planbar: kompakt, vollständig online und mit einem prüffähigen Nachweis für jede Person.
Warum die Schulung Pflicht ist
Artikel 4 der EU KI-Verordnung verpflichtet Anbieter und Betreiber von KI-Systemen, ein ausreichendes Niveau an KI-Kompetenz bei allen Personen sicherzustellen, die KI-Systeme in ihrem Auftrag bedienen. Die Pflicht gilt unabhängig von der Risikoklasse der eingesetzten Systeme und unabhängig von der Unternehmensgröße. Wer ChatGPT für Texte, Microsoft Copilot in Office oder KI-Funktionen in CRM- und ERP-Software nutzt, ist betroffen. Eine Bagatellgrenze sieht die Verordnung nicht vor. Entscheidend ist die Dokumentation: Bei einer Prüfung genügt weder ein mündlicher Hinweis noch eine Rundmail an die Belegschaft. Nachweisbar sind Schulungen mit Teilnehmerdokumentation und Ergebnisnachweis. Weiterführend zur Einordnung der Pflichten: KI-Compliance Beratung.
Was die Schulung abdeckt
Die Inhalte decken den rechtlichen Rahmen, das technische Grundverständnis und die tägliche Praxis ab, damit jede Rolle die geforderte Kompetenz erreicht.
Rechtlicher Rahmen
EU KI-Verordnung mit Risikoklassen, Pflichten und Fristen. DSGVO bei KI-Anwendungen: Rechtsgrundlagen, Datenschutz-Folgenabschätzung, automatisierte Einzelentscheidungen nach Artikel 22. Haftungsrisiken und Bußgeldrahmen.
Technisches Grundverständnis
Wie Sprachmodelle arbeiten und warum sie halluzinieren. Entstehung und Erkennung von Verzerrungen. Grenzen von KI-Systemen im Arbeitsalltag. Warum eine plausible Antwort nicht automatisch eine richtige Antwort ist.
Praxis und Governance
Welche Daten in KI-Systeme eingegeben werden dürfen und welche nicht. Transparenz- und Kennzeichnungspflichten bei KI-generierten Inhalten. Urheberrecht. Schutz von Geschäftsgeheimnissen. Aufbau interner Regeln zur KI-Nutzung. Vertiefend zur täglichen Anwendung: KI-Mitarbeiterschulung.
Zwei Stufen
Die Schulung gibt es in zwei Stufen: eine Grundlagenstufe für alle Mitarbeitenden und eine Management-Stufe für Führungskräfte und Entscheider.
| Merkmal | Grundlagen | Management |
|---|---|---|
| Zielgruppe | alle Mitarbeitenden | Führungskräfte, Entscheider |
| Dauer | 60 Minuten | erweitert |
| Format | online, selbstständig | online, selbstständig |
| Abschluss | Zertifikat | erweitertes Zertifikat |
| Zusätzlich | keine | strategische Bewertung von KI-Systemen, Umsetzung der KI-VO im eigenen Bereich, Governance-Strukturen, Risikomanagement |
Für wen die Schulung gedacht ist
Jede Rolle erhält den passenden Schwerpunkt, von der Geschäftsführung bis zur IT-Leitung.
| Rolle | Schwerpunkt |
|---|---|
| Geschäftsführung | Haftung, Verantwortlichkeit, strategische Entscheidungen |
| Datenschutzbeauftragte | Schnittstelle DSGVO und KI-VO, DSFA, AVV-Prüfung |
| Compliance | auditfähige Dokumentation, Risikoklassifizierung, Monitoring |
| HR | Schulungspflicht organisieren, Nachweise verwalten, Onboarding |
| IT-Leitung | technische Anforderungen, Systemdokumentation, Zugriffsrechte |
Ablauf
1. Sie buchen Lizenzen für die benötigte Anzahl an Mitarbeitenden. 2. Die Teilnehmenden erhalten Zugang per E-Mail, Einrichtung innerhalb von 24 Stunden. 3. Jede Person absolviert die Schulung im eigenen Tempo, rund 60 Minuten. 4. Nach bestandenem Abschlusstest wird das Zertifikat automatisch erstellt. 5. Alle Zertifikate sind zentral abrufbar und exportierbar. Kein interner Schulungsaufwand, keine Terminkoordination, kein Dozent erforderlich. Der so entstehende KI-Kompetenznachweis ist zur Vorlage bei Prüfungen geeignet.
Fristen im Überblick
Die Schulungspflicht besteht seit über anderthalb Jahren. Unternehmen ohne dokumentierte Maßnahme befinden sich in einer Compliance-Lücke.
| Zeitpunkt | Anforderung |
|---|---|
| Februar 2025 | Verbotene KI-Praktiken, KI-Kompetenzpflicht nach Artikel 4 |
| August 2025 | Transparenzpflichten für KI-Systeme mit allgemeinem Verwendungszweck |
| August 2026 | Vollständige Pflichten für Hochrisiko-KI-Systeme |
| August 2027 | KI in regulierten Produkten |
Investition
Kostenfreier Testzugang verfügbar. Beratungs- und Qualifizierungsleistungen sind je nach Programm und Bundesland förderfähig, wir prüfen die aktuelle Lage im Erstgespräch.
| Umfang | Preis |
|---|---|
| Einzellizenz | auf Anfrage |
| bis 25 Personen | Staffelpreis |
| bis 100 Personen | Staffelpreis |
| ab 100 Personen | individuell |
| Management-Stufe | auf Anfrage je Führungskraft |
Vorteile
- Nachweisbare Umsetzung der Pflicht aus Artikel 4 der EU KI-Verordnung
- 60 Minuten online, revisionssicheres Zertifikat
- Grundlagenstufe für alle, Management-Stufe für Führungskräfte
Häufig gestellte Fragen
Ist die KI-Compliance Schulung gesetzlich vorgeschrieben?
Artikel 4 der EU KI-Verordnung verpflichtet seit dem 2. Februar 2025 alle Unternehmen, die KI-Systeme einsetzen, zur Sicherstellung ausreichender KI-Kompetenz ihres Personals. Die Verordnung schreibt kein bestimmtes Schulungsformat vor, verlangt aber nachweisbare Maßnahmen.
Reicht eine interne Unterweisung aus?
Rechtlich ist kein externes Zertifikat vorgeschrieben. Entscheidend ist die Nachweisbarkeit. Eine interne Schulung muss mit Teilnehmerdokumentation, Inhaltsübersicht und Ergebnisnachweis belegt werden. Ein externes Zertifikat mit eindeutiger Kennung ist der einfachere Weg.
Wie schnell können wir starten?
Die Plattform ist innerhalb von 24 Stunden eingerichtet. Die Teilnehmenden können am selben Tag beginnen.
Deckt die Schulung auch DSGVO-Themen ab?
Ja. Datenschutz bei KI-Nutzung ist fester Bestandteil: Rechtsgrundlagen, zulässige Dateneingaben, Betroffenenrechte, Umgang mit personenbezogenen Daten in KI-Systemen.
Was passiert bei Verstößen gegen Artikel 4?
Die Verordnung sieht für Artikel 4 keinen eigenen Bußgeldtatbestand vor. Fehlende KI-Kompetenz wirkt sich aber bei Prüfungen aus und wird bei Verstößen gegen andere Pflichten als erschwerender Umstand gewertet. Zudem ist der Nachweis Teil der Dokumentation für Hochrisiko-Systeme.
Gibt es einen Testzugang?
Ja, kostenfrei und unverbindlich.
Können wir die Schulung an unsere Branche anpassen?
Die Standardversion ist branchenübergreifend. Für größere Kontingente sind Anpassungen möglich.
Wie oft muss die Schulung wiederholt werden?
Eine gesetzliche Frist besteht nicht. Wir empfehlen eine jährliche Auffrischung sowie eine Wiederholung bei wesentlichen Änderungen an eingesetzten KI-Systemen oder an der Rechtslage.