KI-Compliance Beratung: DSGVO und EU KI-Verordnung in einem Vorgehen
DSGVO und EU KI-Verordnung greifen bei jedem KI-System ineinander, das personenbezogene Daten verarbeitet. Wir führen beide Regelwerke in einem gemeinsamen Vorgehen zusammen: Risikoklassifizierung nach Anhang III, auditfähige Dokumentation, technisch-organisatorische Maßnahmen und ein zentrales Governance-Dashboard. Das Assessment startet ab 4.990 Euro und liegt nach 2 bis 4 Wochen vor. Der Quick-Check zur ersten Einordnung ist kostenfrei.
- DSGVO und EU KI-Verordnung in einem Vorgehen
- Assessment ab 4.990 Euro, Ergebnis in 2 bis 4 Wochen
- Auditfähige Dokumentation und zentrales Dashboard
DSGVO- und KI-VO-Selbstcheck in einer Minute
Beantworten Sie sechs Fragen. Sie sehen sofort, wie gut Ihr KI-Betrieb nachweisbar aufgestellt ist.
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Wichtige Nachweise fehlen noch. Wir empfehlen ein Compliance-Assessment als nächsten Schritt. So schließen Sie Lücken vor dem produktiven Betrieb.
Der Selbstcheck ersetzt keine individuelle Rechtsberatung. Er dient der ersten Einordnung Ihrer KI-Compliance.
DSGVO und EU KI-Verordnung gemeinsam denken
Ein KI-System, das personenbezogene Daten verarbeitet, unterliegt DSGVO und EU KI-Verordnung gleichzeitig. Beide getrennt zu bearbeiten verdoppelt den Aufwand und übersieht die Schnittstellen. Wir führen Risikoanalyse, Dokumentation und technisch-organisatorische Maßnahmen in einem Vorgehen zusammen. Ergebnis ist eine widerspruchsfreie, auditfähige Nachweislage. Der Einstieg ist der kostenfreie Quick-Check, gefolgt vom KI-Compliance Assessment ab 4.990 Euro mit Ergebnis in 2 bis 4 Wochen. Wer die Schulungspflicht aus Artikel 4 separat abdecken will, findet das unter KI-Compliance Schulung.
Für regulierte Branchen
In regulierten Branchen sind die Anforderungen höher und die Konsequenzen bei Verstößen gravierender. Wir arbeiten mit branchenspezifischen Vorgaben, statt bei null zu beginnen.
Banken und Finanzdienstleister
MaRisk, BAIT und Modell-Risiko-Management. KI in Kreditscoring und Betrugserkennung braucht Erklärbarkeit, Modellvalidierung und auditfähige Nachweise. Vertiefend: KI-Compliance für Banken und Finanzdienstleister.
Versicherungen
VAG, Solvency II und DSGVO bei automatisierter Schadensbearbeitung und Risikobewertung. Vertiefend: KI-Compliance für Versicherungen.
Gesundheitswesen und Berufsgeheimnisträger
Gesundheitsdaten nach Artikel 9 DSGVO, MDR bei Medizinprodukten, Paragraf 203 StGB bei Anwälten und Steuerberatern. Private Modelle auf deutschen Servern sind hier häufig Pflicht.
Zentrales Compliance-Dashboard
Ohne Übersicht über alle KI-Systeme, ihre Risikoklassifizierung und ihren Compliance-Status geht der Überblick verloren. Das Dashboard führt KI-Systemregister, Risikoübersicht, Prüftermine und Nachweise zusammen, mit Ampelanzeige für Handlungsbedarf. Management-Berichte für Geschäftsführung und Aufsichtsorgane entstehen auf Knopfdruck statt in tagelanger Aufbereitung.
Auditfähige Reports und Dokumentation
Compliance ist nur wirksam, wenn sie nachweisbar ist. Wir liefern Dokumentation, die bei Prüfungen standhält: Verarbeitungsverzeichnis nach Artikel 30 DSGVO, Risikoklassifizierung nach KI-Verordnung, Datenschutz-Folgenabschätzungen, technisch-organisatorische Maßnahmen und Konformitätsbewertungen. Jede Änderung wird versioniert und mit Zeitstempel protokolliert, sodass sich lückenlos nachweisen lässt, wann welche Änderung von wem freigegeben wurde.
Regulatorische Updates und Monitoring
Die KI-Regulierung entwickelt sich laufend weiter. Wir beobachten Gesetzesänderungen, Leitlinien der Datenschutzbehörden und Durchführungsakte der KI-Verordnung und passen die Dokumentation proaktiv an. Automatisierte Prüfroutinen bewerten die Systeme fortlaufend und melden Abweichungen, sodass Compliance dauerhaft besteht und nicht nur zum Audit-Termin. Grundlage bleibt die EU KI-Verordnung.
Acht Kriterien zur Bewertung von Compliance-Systemen
Compliance-Software sollte nicht nach Funktionsumfang, sondern nach Nachvollziehbarkeit bewertet werden. Wir empfehlen acht Kriterien.
Integrierte Abdeckung
Ein System sollte DSGVO und KI-Verordnung gemeinsam abbilden, statt zwei getrennte Werkzeuge zu erfordern.
Automatisierte Risikoklassifizierung
Die KI-VO-Klassifizierung sollte mit den DSGVO-Verarbeitungen verknüpft sein.
Auditfähiges Reporting
Reports müssen revisionssicher, versioniert und exportierbar sein.
Rollen- und Rechtemodell
Freigaben und Zuständigkeiten müssen abbildbar und nachweisbar sein.
Datenresidenz
Hosting in Deutschland oder der EU ohne Drittstaatenübermittlung.
Nachweisführung
Lückenlose Audit-Trails mit Zeitstempel für jede Entscheidung.
Schnittstellen
Anbindung an vorhandene IT-Landschaft statt Insellösung.
Herstellerunabhängige Beratung
Auswahl anhand von Bedarf und Branche, nicht anhand von Provisionen.
Investition und Pakete
Der Quick-Check zur ersten Einordnung ist kostenfrei. Die Preise sind mit unseren Beratungskosten und der Preisübersicht abgestimmt. Beratungsleistungen können je nach Programm und Bundesland förderfähig sein.
| Leistung | Umfang | Preis |
|---|---|---|
| Quick-Check | Erste Einordnung im Erstgespräch | kostenfrei |
| KI-Compliance Assessment | Bestandsaufnahme, Risikoklassifizierung, Roadmap, 2 bis 4 Wochen | ab 4.990 Euro |
| Governance-Framework | Dokumentation, Prozesse, Rollen, Tools | individuell |
| Konformitätsbewertung je Hochrisiko-System | technische Dokumentation, Risikomanagement, Monitoring | individuell |
| Laufendes Monitoring | Updates, Dashboard, Prüfroutinen (monatlich) | ab 500 Euro |
Risikobasierter Ansatz der EU KI-Verordnung
Die EU KI-Verordnung folgt einem risikobasierten Aufbau. Sie enthält Verbote für bestimmte Praktiken, besondere Anforderungen an Hochrisiko-KI, Transparenzpflichten für bestimmte Systeme und weitere Pflichten je nach Rolle. Nicht jedes KI-System muss formal einer von vier Klassen zugeordnet werden. Die vollständige Einordnung finden Sie unter EU KI-Verordnung Beratung.
| Risikoklasse | Beispiele | Anforderung |
|---|---|---|
| Unannehmbares Risiko | Social Scoring, manipulative Systeme | verboten seit Februar 2025 |
| Hohes Risiko | Personalauswahl, Kreditvergabe, kritische Infrastruktur | Dokumentation, Risikomanagement, menschliche Aufsicht, Konformitätsbewertung |
| Transparenzpflichten | bestimmte interaktive oder KI-generierte Inhalte | je nach System und Einsatz Transparenzpflichten |
| Sonstige KI | Spamfilter, einfache Assistenz | keine pauschale Risikoklasse; sonstige Vorschriften prüfen |
KI-Kompetenz nach Artikel 4
Artikel 4 der EU KI-Verordnung gilt seit dem 2. Februar 2025. Anbieter und Betreiber sollen unter Berücksichtigung von Kenntnissen, Erfahrung, Ausbildung, Schulung und Einsatzkontext ein ausreichendes Niveau an KI-Kompetenz sicherstellen. Eine dokumentierte Schulungsmaßnahme ist dafür eine sinnvolle Nachweis- und Governance-Praxis; die Verordnung schreibt kein einheitliches Zertifikatsformat vor. Die Umsetzung unterstützt die KI-Compliance Schulung.
DSGVO bei KI-Nutzung: sieben Punkte
DSGVO-Compliance bei KI ist anspruchsvoller als bei klassischer IT. Wir adressieren sieben Punkte: Rechtsgrundlage für Trainings- und Eingabedaten, Datenschutz-Folgenabschätzung nach Artikel 35, Auftragsverarbeitungsverträge mit KI-spezifischen Klauseln, technisch-organisatorische Maßnahmen wie Pseudonymisierung und Zugriffskontrolle, Transparenzpflichten gegenüber Betroffenen, Löschkonzepte für Logs und Eingaben sowie den Umgang mit automatisierten Entscheidungen nach Artikel 22. Für internationale Datentransfers prüfen wir Alternativen mit Betrieb auf deutschen Servern.
Deutsche Server, keine Drittstaatenübermittlung
Dokumentation, Dashboard und Monitoring lassen sich vollständig auf deutschen oder europäischen Servern betreiben. Für regulierte Branchen und Berufsgeheimnisträger ist der Verzicht auf US-Cloud-Dienste häufig Voraussetzung. Wir prüfen bei jedem eingesetzten KI-Dienst den Verarbeitungsort und ersetzen Drittstaaten-Abhängigkeiten, wo die Datenlage es verlangt.
Vier Schritte zur Compliance
Unser Vorgehen ist in vier Schritten strukturiert, vom kostenfreien Einstieg bis zum laufenden Betrieb.
1. Quick-Check
Kostenfreie Ersteinschätzung: Welche Systeme sind im Einsatz, welche Pflichten greifen, wo ist der dringendste Handlungsbedarf.
2. Assessment
Ab 4.990 Euro, Ergebnis in 2 bis 4 Wochen: Bestandsaufnahme aller KI-Systeme, Risikoklassifizierung, Lückenanalyse und priorisierte Maßnahmen-Roadmap.
3. Umsetzung
Aufbau von Dokumentation, Rollen, Prozessen und Dashboard. Für Hochrisiko-Systeme technische Dokumentation, Risikomanagement und Human-Oversight-Konzept.
4. Monitoring
Laufende Aktualisierung bei Rechtsänderungen, automatisierte Prüfroutinen und regelmäßige Management-Berichte.
Wann Sie keine externe Compliance-Beratung brauchen
Externe Beratung ist nicht immer die richtige Antwort. Bei wenigen, klar abgegrenzten Anwendungen und vorhandener Datenschutz- oder Compliance-Kompetenz kann eine Organisation Inventar, Regeln und Einordnung selbst aufsetzen. Steht ein System kurz vor der Ablösung, sollten die bis dahin einschlägigen Pflichten verhältnismäßig erfüllt und die Anforderungen zugleich in die Auswahl des Nachfolgers aufgenommen werden. Beratung oder Software wird besonders dann wertvoll, wenn Zweck, Rollen oder Pflichten unklar sind. Erst klassifizieren und scopen, dann ein Compliance-System bauen oder ein Werkzeug kaufen: Die Entscheidungshilfe finden Sie unter KI-Compliance: Software oder Beratung.
Selbst-Check: Wo stehen Sie?
Fünf Fragen zur schnellen Einordnung. Wissen Sie, welche KI-Systeme in Ihrem Unternehmen im Einsatz sind, einschließlich der von Mitarbeitenden genutzten Werkzeuge? Sind diese Systeme nach der KI-Verordnung klassifiziert? Existiert eine Datenschutz-Folgenabschätzung für KI-Anwendungen? Sind Ihre Mitarbeitenden nach Artikel 4 nachweisbar geschult? Können Sie bei einer Prüfung lückenlose Dokumentation vorlegen? Wer eine dieser Fragen nicht klar mit Ja beantwortet, sollte mit dem kostenfreien Quick-Check starten. Für die Schulungsfrage siehe KI-Weiterbildung für Unternehmen.
Was Sie erwarten können
Häufige Fragen
Der Quick-Check zur ersten Einordnung ist kostenfrei. Das KI-Compliance Assessment mit Bestandsaufnahme, Risikoklassifizierung und Maßnahmen-Roadmap beginnt bei 4.990 Euro und liegt nach 2 bis 4 Wochen vor. Der Aufbau eines vollständigen Governance-Frameworks wird je nach Umfang kalkuliert, laufendes Monitoring ab 500 Euro pro Monat. Die Preise sind mit unseren Beratungskosten und der Preisübersicht abgestimmt.
Nein. Ein KI-System, das personenbezogene Daten verarbeitet, unterliegt beiden Regelwerken gleichzeitig. Wir führen Risikoanalyse, Dokumentation und technisch-organisatorische Maßnahmen für DSGVO und KI-Verordnung in einem Vorgehen zusammen. Das vermeidet doppelten Aufwand und widersprüchliche Nachweise.
Anhang III der EU KI-Verordnung listet die Hochrisiko-Bereiche, darunter KI in Personalauswahl und Mitarbeiterbewertung, Kreditvergabe und Versicherungsbewertung, kritischer Infrastruktur, Bildung sowie im Zugang zu wesentlichen Diensten. Die Einordnung ist nicht immer eindeutig; wir klären sie in einem strukturierten Klassifizierungs-Schritt.
Artikel 4 gilt seit dem 2. Februar 2025. Anbieter und Betreiber von KI-Systemen müssen nach besten Kräften Maßnahmen treffen, um bei den mit Betrieb und Nutzung befassten Personen ein ausreichendes Niveau an KI-Kompetenz sicherzustellen. Welche Maßnahmen angemessen sind, hängt unter anderem von Kenntnissen, Erfahrung, Ausbildung und Einsatzkontext ab; eine dokumentierte Schulung kann dabei ein wichtiger Baustein sein.
Ja. Dokumentation, Dashboard und Monitoring lassen sich auf deutschen oder europäischen Servern betreiben, ohne Datenübermittlung in Drittländer. Für regulierte Branchen und Berufsgeheimnisträger ist das häufig Voraussetzung.
Das Assessment liegt nach 2 bis 4 Wochen vor. Der Aufbau eines Governance-Frameworks für Hochrisiko-Systeme dauert je nach Umfang mehrere Wochen bis Monate. Wir empfehlen einen frühen Start, weil die Aufbauzeit für Hochrisiko-Compliance mehrere Monate betragen kann.
Ja, das ist der effizienteste Weg. Statt ein neues System aufzubauen, erweitern wir Ihre vorhandene DSGVO-Dokumentation und -Prozesse um KI-Systemregister, Risikoklassifizierung, Konformitätsbewertungen und Governance-Prozesse. Das nutzt bisherige Investitionen und senkt den Schulungsaufwand.
Das hängt von der Klassifizierung ab. Viele scheinbar einfache Anwendungen, etwa Chatbots mit Kundendaten, fallen unter die DSGVO und je nach Einsatz unter die KI-Verordnung. Der kostenfreie Quick-Check klärt, welche Pflichten für Ihre konkreten Anwendungen gelten.
Einen Klassifizierungsbericht aller KI-Systeme, eine Risikobewertung, eine Lückenanalyse und eine priorisierte Maßnahmen-Roadmap mit Aufwandsschätzungen. Auf Wunsch schließen wir mit dem Aufbau von Dokumentation, Dashboard und Governance-Prozessen an.
Wir unterstützen bei der Vorbereitung auf Prüfungen und bei der Zusammenstellung von Unterlagen. Ob eine Konformitätsbewertung intern erfolgen kann oder eine benannte Stelle beteiligt ist, hängt von KI-System und Bewertungsweg ab. Bei ISO 42001 oder ISO 27001 unterstützen wir Aufbau und Auditvorbereitung; eine Zertifizierungsentscheidung können wir nicht garantieren.
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