Was kostet KI-Compliance?
Eine seriöse Kostenschätzung beginnt nicht mit einer Lizenz, sondern mit dem Umfang: Welche Systeme, Rollen und Pflichten sind tatsächlich betroffen?
Wovon hängen KI-Compliance-Kosten ab?
Kosten entstehen vor allem durch Anzahl und Zweck der Systeme, die Rolle des Unternehmens, vorhandene Dokumentation, Datenverarbeitung, Integrationen und den Grad der Regulierung. Ein eingesetztes Assistenzwerkzeug ist nicht mit einem selbst entwickelten Hochrisiko-System vergleichbar. Das KBD KI-Compliance-Assessment startet ab 4.990 € und umfasst Bestandsaufnahme, erste Risikoeinordnung, Lückenanalyse und eine priorisierte Maßnahmen-Roadmap. Der konkrete Umfang wird vorab abgegrenzt; weitere Compliance-Leistungen werden nicht pauschal bepreist.
Warum Klassifizierung vor dem Aufbau kommt
Die teuerste Fehlentscheidung ist ein umfassendes Compliance-System aufzubauen, bevor klar ist, ob und welche besonderen Pflichten greifen. Die EU-KI-Verordnung arbeitet risikobasiert: Sie enthält Verbote, besondere Regeln für Hochrisiko-KI, Transparenzpflichten für bestimmte Systeme und weitere, je nach Rolle geltende Vorgaben. Eine strukturierte Einordnung auf der Seite zur EU KI-Verordnung schafft den Rahmen für Budget und Prioritäten.
Welche Kosten lassen sich vorab planen?
Planbar sind die Schritte Inventar, Scoping, Bewertung der Dokumentationslage, Maßnahmenplan und gegebenenfalls Tool-Auswahl. Für allgemeine KI-Projekte finden Sie veröffentlichte Einstiegspreise in der Preisübersicht. Einen verbindlichen Compliance-Umfang klären wir erst nach dem Scoping, damit keine Leistungen als gesetzlich notwendig verkauft werden, die im konkreten Fall nicht erforderlich sind.
Häufig gestellte Fragen
Gibt es einen festen Preis für EU-AI-Act-Compliance?
Nein. Ein fester Preis ohne Kenntnis von Systemen, Rollen und Dokumentationsstand wäre nicht belastbar. Erst die Einordnung zeigt, welcher Aufwand sinnvoll ist.
Ist Compliance-Software immer günstiger als Beratung?
Nicht unbedingt. Software kann wiederkehrende Nachweis- und Workflowaufgaben effizient organisieren. Sie ersetzt aber nicht das Scoping, die Zweckbestimmung und die fachliche Bewertung.