Time-to-Hire
Kategorie: Business und Prozesse
Recruiting-Kennzahl: Zeitspanne von der Bewerbung bis zur Vertragsunterzeichnung — zentrale KPI für Personalabteilungen.
Definition
Time-to-Hire ist die Recruiting-Kennzahl, die misst, wie viele Tage zwischen der ersten Bewerbung und der Vertragsunterzeichnung eines Bewerbers liegen. Sie wird zur Bewertung von Recruiting-Effizienz und Bewerber-Erlebnis herangezogen.
Bedeutung im Unternehmenskontext
Im deutschen Mittelstand liegt die durchschnittliche Time-to-Hire branchenabhängig zwischen 30 und 70 Tagen. Eine zu lange Time-to-Hire verursacht zwei messbare Probleme: gefragte Bewerber springen ab, weil sie schneller anderswo zusagen können, und vakante Stellen kosten kalkulierbare Produktivitätsverluste. KI im Recruiting wirkt an mehreren Stellen verkürzend: CV-Parsing eliminiert Wartezeiten beim ersten Sichten, Bewerber-Matching priorisiert die aussichtsreichsten Profile, Bewerber-Chatbots beantworten Fragen außerhalb der Geschäftszeiten und vereinbaren Termine automatisch. In Praxis-Projekten lässt sich die Time-to-Hire mit konsequenter KI-Unterstützung um 30 bis 50 Prozent senken. Wichtig: Die Messung sollte ehrlich erfolgen — Time-to-Hire ab erstem Bewerbereingang, nicht ab Stellenfreigabe.